Unser Schlaf
Wussten Sie, dass eine kleine Maus rund 20 Stunden und eine Giraffe nur ca. 2 Stunden am Tag schläft? Der Durchschnittsmensch in Deutschland schläft ca. 7 Stunden. So hat ein 75 jähriger Mann 25 Jahre seines Lebens verschlafen. Das individuelle
Schlafbedürfnis eines jeden liegt zwischen 6 und 10 Stunden. Säuglinge schlafen bis zu 16 Stunden und ältere Menschen schlafen
eher weniger.
Der Schlaf ist ein Zustand der äußeren Ruhe eines Tieres oder des Menschen. Dabei unterscheiden sich viele Lebenszeichen von denen des Wachzustands. Puls, Atemfrequenz und Blutdruck sinken ab und die Gehirnaktivität verändert sich. Im Schlaf werden viele motorische und sensorische Nervenzellen zumindest für die höheren Hirnfunktionen blockiert, so dass der Schlafende sich im Schlaf kaum bewegen und kaum etwas wahrnehmen kann. Das Schließen der Augen während des Schlafs unterstützt diese Funktion. Bei genügend starken äußeren Reizen (Berührung, helles Licht, lautes Geräusch) wacht der Schlafende jedoch auf.
Der Schlaf verläuft in mehreren Phasen. Er beginnt mit der Schlafeinleitung, danach wechseln sich Tiefschlafphasen, in denen man träumt, und Phasen mit leichtem Schlaf ab. Gegen Ende wechseln sich diese Phasen in immer kürzeren Abständen ab und der Schlafende wacht auf.
Mitunter kommt es zu Schlafproblemen oder Schlafstörungen. Oft hat man Probleme einzuschlafen. Dabei können einige Rituale helfen, wie z.B. „Schäfchenzählen“, das hilft die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Ein abendlicher Spaziergang an der frischen Luft oder ein gutes Buch helfen dabei auch. Man sollte auch nie mit vollem Magen ins Bett gehen. Kann man trotzdem nicht einschlafen, sollte man lieber aufstehen und nicht im Bett bleiben und ständig auf die Uhr sehen. Bei Schlaflosigkeit und Einschlafstörungen können auch einige Medikamente helfen.
Ein altbewährtes Mittel sind Baldrianpräparate, sie enthalten einen Extrakt aus der Baldrianwurzel, der beruhigende und Schlaf fördernde Substanzen enthält. Oft wird der Baldrianextrakt mit Hopfen, Passionsblume oder Melisse kombiniert um die Wirkung abzurunden. Diese Mittel helfen beim Ein- und Durchschlafen auf natürliche Weise und verändern den Schlafrhythmus nicht.
Andere Medikamente, wie z.B. Diphenhydramin oder Doxylamin sollten nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, da hier die Schlafphasen verändert werden und die Erholung nach dem Schlaf dann meist ausbleibt. Des Weiteren kommt es zu einer Gewöhnung, welche dann eine Dosissteigerung zur Folge hat.
süße Träume, wünscht Ihnen Ihre



